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Rechner

PV-Größenrechner

Der Rechner arbeitet ausschliesslich mit den unten offen gelegten Annahmen und zeigt jeden Rechenschritt. Das Ergebnis ist ein Planungsbereich zur Prüfung von Angeboten, keine Fachplanung.

Wert von der letzten Stromabrechnung.

Zusammenhängende, unverschattete Fläche einer Dachseite.

Geplante Mehrverbräuche

Empfohlener Auslegungsbereich

4,5 bis 6,0 kWp

Module
10 bis 14 Stück
Modulfläche
ca. 28
Jahreserzeugung
4.5006.000 kWh

Begrenzender Faktor: dein Stromverbrauch.

Rechenweg

  1. 1. Gesamtverbrauch bilden

    4.500 kWh Haushalt

    = 4.500 kWh pro Jahr

  2. 2. Spezifischen Ertrag am Standort bestimmen

    1.000 kWh/kWp × 1,00 (Ausrichtung) × 1,00 (Neigung)

    = 1.000 kWh je kWp und Jahr

  3. 3. Leistungsbedarf aus dem Verbrauch ableiten

    4.500 kWh ÷ 1.000 kWh/kWp × 1,0 bis 1,3

    = 4,5 bis 5,9 kWp

  4. 4. Was das Dach hergibt

    40 m² × 0,85 ÷ 2,0 m² je Modul

    = 17 Module ≈ 7,5 kWp

  5. 5. Kleineren der beiden Werte nehmen

    Der Verbrauch ist der begrenzende Faktor.

    = 4,5 bis 6,0 kWp

  6. 6. Erwartete Jahreserzeugung

    4,5 bis 6,0 kWp × 1.000 kWh/kWp

    = 4.500 bis 6.000 kWh pro Jahr

Annahmen und Datengrundlage

Jeder Rechenwert liegt offen. Redaktionelle Auslegungsregeln sind als solche gekennzeichnet.

Spezifischer Jahresertrag (Süddach, geneigt, Deutschland)
900–1.100 kWh/kWp
belegt

Standortabhängig: Norddeutschland eher am unteren, Süddeutschland eher am oberen Rand.

Quelle: PVGIS, Photovoltaic Geographical Information System der Europäischen Kommission (JRC) · Stand 13.8.2026

Ertragsfaktor nach Ausrichtung (Süd = 1,00)
Süd 1,00 · Südost/Südwest 0,95 · Ost/West 0,86 · Nord 0,62
belegt

Bandbreite je Standort und Verschattung; die Werte sind Mittelwerte einer PVGIS-Auswertung für geneigte Dächer.

Quelle: PVGIS (JRC), Auswertung nach Azimut · Stand 13.8.2026

Ertragsfaktor nach Dachneigung
0–15° 0,95 · 15–45° 1,00 · über 45° 0,94
redaktionelle Annahme

Pauschalfaktor der Redaktion, abgeleitet aus PVGIS-Bandbreiten. Für eine konkrete Planung ersetzt er keine Standortsimulation.

Quelle: Redaktionelle Auslegungsregel auf Basis von PVGIS-Bandbreiten · Stand 13.8.2026

Nennleistung eines Standard-Dachmoduls
400–470 Wp
belegt

Marktgängige Halbzellenmodule im Format 1.762 × 1.134 mm.

Quelle: Datenblätter marktgängiger Standardmodule (Format 1.762 × 1.134 mm) · Stand 13.8.2026

Fläche eines Standard-Dachmoduls
2 m²
belegt

1.762 mm × 1.134 mm = 1,998 m², gerundet 2,0 m².

Quelle: Datenblätter marktgängiger Standardmodule · Stand 13.8.2026

Anteil der Dachfläche, der tatsächlich belegt werden kann
0,85
redaktionelle Annahme

Randabstände, Dachfenster, Kamine, Gauben und Wartungswege reduzieren die belegbare Fläche. Redaktioneller Pauschalwert, kein Ersatz für ein Belegungsplan.

Quelle: Redaktionelle Auslegungsregel · Stand 13.8.2026

Auslegungsbereich: Jahreserzeugung im Verhältnis zum Jahresverbrauch
1,0 bis 1,3
redaktionelle Annahme

Untergrenze: Erzeugung entspricht dem Verbrauch. Obergrenze: bewusste Überdimensionierung für Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto. Redaktionelle Auslegungsregel.

Quelle: Redaktionelle Auslegungsregel · Stand 13.8.2026

Zusätzlicher Strombedarf E-Auto (10.000 km/Jahr)
1.800–2.500 kWh
redaktionelle Annahme

18–22 kWh/100 km inklusive Ladeverluste. Orientierungswert, kein Messwert deines Fahrzeugs.

Quelle: Redaktionelle Orientierung aus Herstellerverbrauchsangaben zzgl. Ladeverlusten · Stand 13.8.2026

Zusätzlicher Strombedarf Wärmepumpe (Einfamilienhaus)
2.500–5.000 kWh
redaktionelle Annahme

Stark abhängig von Heizwärmebedarf, Vorlauftemperatur und Jahresarbeitszahl. Orientierungswert.

Quelle: Redaktionelle Orientierung · Stand 13.8.2026

Zusätzlicher Strombedarf Klimatisierung (Wohnraum)
300–600 kWh
redaktionelle Annahme

Für ein bis zwei Split-Innengeräte im Sommerbetrieb. Orientierungswert.

Quelle: Redaktionelle Orientierung · Stand 13.8.2026

Ausführliche Erläuterung des Rechenwegs: PV-Anlagengröße berechnen